GEWER­BE­FLÄ­CHEN­UN­TER­SU­CHUNG REGIO­NAL­VERBAND SAARBRÜCKEN

Der Regio­nal­verband Saar­brücken umfasst neben der Lan­des­haupt­stadt neun Städte und Gemeinden, die mehr oder weniger stark indus­triell geprägt sind und in den ver­gan­genen Jahr­zehnten einen starken Wandel durchlebt haben. Nach Kohle und Stahl sind nun attraktive Gewer­be­standorte gesucht, um die positive Ent­wicklung der letzten Jahre nicht zu bremsen. Als Ent­schei­dungs­grundlage für die Frage, ob und in welchem Umfang Gewer­be­flächen benötigt werden, wurde bei GMA vom Regio­nal­verband eine breit ange­legte Unter­su­chung beauftragt.

GEWER­BE­FLÄ­CHEN­ENT­WICK­LUNGS­KONZEPT

Die Frage nach dem Bedarf und der Eignung von Gewe­be­flächen ist für die wirt­schaft­liche Ent­wicklung einer Region ent­scheidend. Ein fun­dierte Analyse erleichtert die Stra­te­gie­ent­wicklung und poli­tische Entscheidungen.

DIE UMSETZUNG

Zunächst wurden die Flä­chen­be­darfe der Kom­munen und die bestehenden Flä­chen­re­serven ermittelt. Dabei zeigte sich schnell, dass der Bedarf das Angebot über­steigt. Ein zusätzlich wich­tiger Bau­stein war die Bewertung der Ver­füg­barkeit bzw. Mobi­li­sier­barkeit der Gewer­be­flächen, ins­be­sondere einer großen Anzahl von Konversionsstandorten.

Neben einer Prüfung der Eignung poten­zi­eller Gewer­be­standorte (Mobi­li­sier­bar­keits­un­ter­su­chung) wurden über die pla­ne­risch defi­nierten Gebiete hinaus geeignete Flächen für eine gewerb­liche Ent­wicklung gesucht.

Dazu wurde eine GIS-gestützte Kri­terien-ori­en­tierte Analyse durch­ge­führt, die das gesamte Stadt-Umland Saar­brü­ckens nach poten­zi­ellen Flächen absuchte. So konnten knapp 200 poten­zielle Gewer­be­standorte iden­ti­fi­ziert werden, die anschließend qua­li­tativ bewertet wurden. Dabei wurden sowohl Belange des Natur- und Umwelt­schutzes berück­sichtigt, als auch die Wirt­schaft­lichkeit einer Ent­wicklung bewertet. Auf­grund bestehender Restrik­tionen ist die Mehrzahl der Flächen lediglich mit einem hohen Aufwand zu entwickeln.

Letztlich konnten im Rahmen der Unter­su­chung gewerb­liche Flä­chen­po­ten­ziale iden­ti­fi­ziert werden, die aus­reichen könnten, um den pro­gnos­ti­zierten Bedarf bis 2030 abzu­decken. Dazu ist jedoch eine inter­kom­munal abge­stimmte Zusam­men­arbeit wie das kom­munale Bewusstsein für die Not­wen­digkeit einer stra­te­gi­schen Flä­chen­vor­sorge not­wendig. In diesen Bereichen nennt die Unter­su­chung Best Practice Bei­spiele und for­mu­liert kon­krete Handlungsempfehlungen.

  • GEWER­BE­FLÄ­CHEN­PRO­GNOSE
  • GIS-POTEN­ZI­AL­FLÄ­CHEN­SUCHE
  • INTER­VIEWS
  • WORK­SHOPS
  • POLI­TISCHE BEGLEITUNG
  • UMSETZUNG

Während des mehr­jäh­rigen kom­plexen Pro­zesses war die GMA ein zuver­läs­siger Ansprech­partner und hat alle Abstim­mungs­pro­zesse mit den Gemeinden und wei­teren Partnern umsichtig begeitet.

PRO­JEKT­LEITER

DR. STEFAN HOLL

DR. STEFAN HOLL

Geschäfts­führer

Tel 07141 9360 — 0
stefan.holl@gma.biz