ZEN­T­REN­MA­NAGEMENT KOL­PING­STADT KERPEN

Das Zen­t­ren­ma­nagement in den Zentren Kerpen-Stadt und Horrem soll dem Trend der Ver­ödung durch Leer­stand und dem Attrak­ti­vi­täts­verlust ent­ge­gen­wirken und gleich­zeitig Poten­ziale und Qua­li­täten der Zentren weiter her­aus­ar­beiten. Als Grundlage dient das erar­beitete Zen­tren­konzept samt Maß­nah­men­ka­talog, welcher sich nun in der Umsetzung befindet. Doch nur durch die Betei­ligung mög­lichst Vieler kann das Zen­t­ren­ma­nagement ein Erfolgs­modell werden, von dem wir alle pro­fi­tieren. Unsere Zentren als Orte der Begegnung, mit Kultur, Ein­kaufs­er­lebnis, diversem Dienst­leis­tungs­an­gebot und einer viel­fäl­tigen Gas­tro­nomie — lebendige Orte, die wir gerne auf­suchen — daran arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen! 

ORTS­UN­AB­HÄNGIG, ZEIT­UN­AB­HÄNGIG, KOMFORTABEL

Im Rahmen des Sofort­pro­gramms zur Stärkung der Innen­städte und Zentren in NRW wurde der Kol­ping­stadt Kerpen eine För­derung für den Anstoß eines Zen­t­ren­ma­nage­ments für die zen­tralen Ver­sor­gungs­be­reiche der Kol­ping­stadt Kerpen und Horrem bewilligt. Als poly­zen­trische Flä­chen­ge­meinde mit meh­reren Stadt­teil­zentren ist es der Kol­ping­stadt Kerpen ein sehr wich­tiges Anliegen, die Zentren als attraktive und viel­seitige Orte wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Infolge ver­än­derter Ein­zel­han­dels­ent­wick­lungen und Kon­sum­ge­wohn­heiten (Stich­worte: Online­handel, digi­taler Wandel) sowie der weit­grei­fenden Beschrän­kungen und des zeit­weisen Lock­downs durch die Covid19-Pan­demie hat die Stadt die Gesell­schaft für Markt- und Absatz­for­schung mbH (GMA) beauf­tragt, ein Zen­t­ren­ma­nagement für die Kol­ping­stadt Kerpen zu erar­beiten. Bestandteil des Zen­t­ren­ma­nage­ments ist auch die aktive Umsetzung durch den Zen­t­ren­ma­nager Sascha Diemer, der jeden Mittwoch aktiv vor Ort tätig ist und Ihnen als Ansprech­partner zur Seite steht.

Hier können Sie sich beteiligen:

Umsetzung aktuell

Die Umsetzung beschäftigt sich aktuell u. a. mit der wei­teren Eta­blierung des Leer­stands­ma­nage­ments und der iden­ti­täts­stif­tenden Ver­marktung der Ker­pener Zentren. Dazu finden per­manent Gespräche mit Akteuren, wie zum Bei­spiel Eigen­tümern, Bürgern und Mietern statt. Auch Themen wie die Abfrage der Alters­nach­folge und die Stärkung der digi­talen Präsenz der Betriebe sollen mit­hilfe von Schu­lungs­an­ge­boten und Bera­tungs­ge­sprächen vor Ort unter­stützt werden. Zudem werden Maß­nahmen der Gestaltung von Innen­stadt­qua­li­täten (bspw. Begrünung, Möblierung) auf dem Friedrich-Ebert-Platz und auf dem Stifts­platz alsbald umge­setzt.
Auch die Planung von Ver­an­stal­tungen und die Belebung der Zentren durch weitere attrak­ti­vi­täts­för­dernde Maß­nahmen stehen auf dem Pro­gramm!
Sie haben noch weitere Fragen oder Anmer­kungen zur lau­fenden Umset­zungs­phase? Dann kon­tak­tieren Sie uns gerne unter kerpen-zentrenentwicklung@gma-beratung.de oder zu unseren Sprech­zeiten (jeden Mittwoch im Rathaus der Kol­ping­stadt Kerpen).

 

 

Der Prozess kurz erläutert

Die heutige Umsetzung des Zen­t­ren­ma­nage­ments durch Sascha Diemer und die Stadt­ver­waltung der Kol­ping­stadt Kerpen sowie der aktiven und viel­fäl­tigen Ker­pener und Hor­remer Akteure basiert auf einem umfas­senden Prozess.

Was cha­rak­te­ri­siert die Zentren Kerpen-Stadt und Horrem? Wie können die Zentren wieder neu ent­deckt und attrak­tiver gemacht werden? Wie kann die Gestaltung des öffent­lichen Raumes und eine hohe Auf­ent­halts­qua­lität gewähr­leistet werden? Wo liegen die drin­gendsten Hand­lungs­felder? Diese und noch weitere Fragen und Anre­gungen wurden im Rahmen des Pro­zesses dis­ku­tiert und schriftlich festgehalten.

Die Ziel­setzung des Pro­zesses, der zwi­schen Juni 2021 und März 2022 durch­ge­führt wurde die gemeinsame Ent­wicklung eines umset­zungs­ori­en­tierten Maß­nah­men­ka­talogs. Dieser ist, bei erfolg­reicher Umsetzung durch alle lokalen Akteure (bspw. Ver­waltung, Eigentümer*innen, Unternehmer*innen geeignet, die Zentren Kerpen-Stadt und Horrem als attraktive Wirt­schafts- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­räume zu stärken.

Der heutige Maß­nah­men­ka­talog, der in den Zentren umge­setzt wird, basiert auf einem umfas­senden theo­re­ti­schen Fun­dament aus ver­schie­denen Ana­ly­se­for­maten, mit denen ein mög­lichst viel­schich­tiges Bild von den beiden Zentren erhalten erar­beitet wurde:

  • In der Ana­ly­se­phase (Juni 2021 – August 2021) wurde eine Situa­ti­ons­analyse zu beiden Zentren erstellt und die Rah­men­be­din­gungen in den Zentren ana­ly­siert. Der Fokus lag hier auf einer Nut­zungs­kar­tierung der Gebäude und der Leer­stände / Schlüs­sel­im­mo­bilien des Zen­trums. Anhand einer städ­te­baulich-funk­tio­nalen Analyse wurden zudem Daten u. a. zu den stadt­räum­lichen Qua­li­täten, Ent­wick­lungs­flächen und der fuß­läu­figen bzw. ver­kehr­lichen Erreich­barkeit der Zentren zusam­men­ge­tragen und aus­ge­wertet. Darüber hinaus wurde die Online-Prä­sen­tation der ver­schie­denen Ein­zel­händler und Gas­tro­no­mie­be­triebe mit­hilfe sog. Qua­li­tätschecks betrachtet.
  • In einer Dia­log­phase (August 2021 – Dezember 2021) fanden Exper­ten­ge­spräche mit ver­schie­denen Zen­tren­ak­teuren statt. Hierbei wurden Stärken und Schwächen der Ker­pener Zentren sowie erste Pro­jekte iden­ti­fi­ziert, die die Zentren Kol­ping­stadt Kerpen und Horrem weiter ent­wi­ckeln sollen. Auch in den Work­shops konnten die Teil­nehmer zu den The­men­feldern „Mobi­lität und Stadtbau“, „Nut­zungs­struk­turen und Mar­keting“ sowie „Zukunft Zentrum“ Anre­gungen, Ideen, Stärken und Schwächen sammeln und somit pro­aktiv die the­ma­tische Fokus­sierung des Maß­nah­men­ka­talogs und die Ein­zel­maß­nahmen mitgestalten.
  • In einer Kon­zept­phase (Dezember 2021 – März 2022) wurden die Erkennt­nisse aus den vor­he­rigen Phasen bei der Erstellung des umset­zungs­ori­en­tierten Maß­nah­men­ka­talogs berück­sichtigt. Jedes Zentrum verfügt über einen eigenen, indi­vi­duell abge­stimmten Maß­nah­men­ka­talog, wobei jedoch ins­gesamt ähn­liche Not­wen­dig­keiten der Ver­än­derung in den beiden Zentren von den Betei­ligten im Prozess gesehen wurden.
  • In der Umset­zungs­phase (März 2022 – aktuell) wurde auf Grundlage der kon­zep­tio­nellen Erkennt­nisse ein aktiv ope­rie­rendes Zen­t­ren­ma­nagement vor Ort ein­ge­richtet, welches ins­be­sondere die Umsetzung des Maß­nah­men­ka­talogs begleitet, Pro­jekte koor­di­niert, den Auf­trag­geber bei einer aktiven Öffent­lich­keits­arbeit unter­stützt und als Ansprech­partner für die Zen­tren­ak­teure dient.
    Welche Maß­nahmen genau umge­setzt worden sind und sich aktuell in der Umsetzung befinden können Sie in der obigen Rubrik „Pro­jekt­ablauf und Mei­len­steine“ nachlesen.

 

 

Pro­jekt­ablauf und Meilensteine

Der Pro­jekt­ablauf wird in einfach les­barer Weise als Zeit­strahl dar­ge­stellt. So ist für die Betei­ligten zu jedem Zeit­punkt klar erkennbar, an welcher Station sich der Arbeits­prozess im Rahmen des Gesamt­pro­jektes befindet, welche die letzten Ver­an­stal­tungen waren und was die nächsten Pro­gramm­punkte sind.

zum Pro­jekt­ablauf geht es hier entlang

Haben Sie weitere Hin­weise oder Ideen für ihr Zentrum?

Sie haben dazu auf einer digi­talen Mode­ra­ti­onswand die Mög­lichkeit, Ihre Stärken und Schwächen der Zentren Kerpen-Stadt und Horrem zu for­mu­lieren. Damit setzen Sie nicht nur wichtige Impulse sondern können den Arbeits­prozess aktiv mit­ge­stalten. Dies geschieht text- und/oder bild­ba­siert. Die Kom­men­tierung von Bei­trägen sowie das aus den sozialen Medien bekannte „liken“ zur Ableitung von Stim­mungs­bildern ist eben­falls möglich. Bitte über­legen Sie sich zu jeder Kritik auch einen posi­tiven Ver­än­de­rungs­vor­schlag – nur so kommt die Innen­stadt voran!

Gerne können Sie uns auch eine Mail an kerpen-zentrenentwicklung@gma-beratung.de senden oder uns zu unseren Sprech­zeiten (s. u.) tele­fo­nisch kontaktieren.

zur “Mein Kerpen — Ideen­sammlung” geht es hier entlang

zur “Mein Horrem — Ideen­sammlung” geht es hier entlang

IHRE ANSPRECH­PARTNER ZENTRENMANAGEMENT

SASCHA DIEMER

SASCHA DIEMER

Zen­t­ren­ma­nager

Tel +49 159 050 99 801
kerpen-zentrenentwicklung@gma-beratung.de

BIRGIT HAGEMEYER

BIRGIT HAGE­MEYER

Stadt Kerpen

Tel 02237 58–130
birgit.hagemeyer@stadt-kerpen.de

Sie möchten Ihr Anliegen per­sönlich mit uns besprechen? Dann nutzen Sie gerne die Sprech­zeiten im Rathaus Kerpen, die jeden Mittwoch zwi­schen 10 – 12 Uhr oder nach indi­vi­du­eller Ver­ein­barung stattfinden

Weitere Infor­ma­tionen zum Zen­t­ren­ma­nagement und zu den aus­ge­ar­bei­teten Kon­zepten finden Sie hier.